rund um Stanley

Falkland-Inseln, Tag 1 / 27.11.2023

Größer könnte der Kontrast kaum sein: bunte Landschaft, steife Brise, zweistellige Temperaturen - wir haben die Falkland-Inseln erreicht!

Die Inseln sind kaum auszumachen am Horizont, da umschwirren uns Landvögel - Kormorane! Wir haben uns für eine Tour zu Fuß entlang der Küste bei Stanley entschieden. Der grüne Bodenbelag ist kein Gras, sondern Moos-ähnlich, die Landschaft erinnert an Moor, dazu passend die Preiselbeeren und ein ziemlich feuchter Untergrund. Endlich wieder laufen können in der Natur!

Was aussieht wie kuschelige Kugeln - ist steinhart! Wir haben einen Einheimischen als Guide, der uns viel erzählen kann über die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln. Bäume gibt es hier so gut wie gar nicht, dafür bizarre Felsen und Uferbereiche, in die sich Magellan-Pinguine ihre Höhlen graben. Auch das, was aussieht wie Menschen auf karibischem Sandstrand, sind Magellan-Pinguine! Die knallgelben Sträucher sind Ginster-Büsche, die die Briten aus ihrer Heimat mitgebracht haben. Bestäubende Insekten dafür fehlen…

Auf den Falkland-Inseln leben deutlich mehr Schafe als Menschen. Und so gibt es in diesem Laden außer dem üblichen Touristen-Krempel meterweise Regale bis hoch an die Decke mit herrlicher Wolle! Zum landestypischen Mittagessen kehren wir ein, die Schriftzüge an der Wand zeigen an, was aus der Musikbox kommt.

Und dann haben wir noch einen geführten Spaziergang durch Stanley. Die Kissen in der Kirche sind handbestickt! Die Enten im Hafen sind flugunfähig, es sind Falkland-Dampfschiffenten, auf englisch “Steamer Duck”.

Die Robben im Hafen haben sich scheinbar nicht bewegt in den sieben Stunden, die wir an Land waren.