Von Arequipa nach Puno
Tag 7 / 05.03.2016
Nach etwa zwei Stunden Fahrzeit, in einer Höhe von ca. 4.000 m, sind wir im Land der Vikunjas angekommen. Von je her war die Wolle dieser Tiere dem jeweiligen Herrscher vorbehalten: Vikunjas pflanzen sich in Gefangenschaft nicht fort, alle Wolle stammt von Wildtieren. Die Höhe war deutlich zu merken: Wir sollten gaaaanz langsam aus dem Bus ausstiegen - mein langsam war nicht langsam genug, mir ist schwindlig geworden…
Der Pass Crucero Alto ist mit 4.528 m ü. NN der höchste Punkt unserer Reise. Dahinter wird die Landschaft deutlich grüner.
Vorbei an viel Landwirtschaft (Kartoffel-Felder und Viehzucht) streifen wir den Rand von Puno und werfen im Vorbeifahren einen Blick auf die futuristischen Gebäude der Universidad Nacional del Altiplano de Puno.
Und dann liegen sie vor uns, die Grabtürme von Sillustani. Obwohl es dort ein großes Besucherzentrum gibt und wir einen Guide extra für die Türme bekommen, finde ich dazu keinen Link im Netz. Die Türme sind Teil einer sehr alten Grabstätte. Wahrscheinlich wurden sie von den Aymara erbaut, bevor die Inkas diesen Teil Perus erobert und ebenfalls Grabtürme errichtet haben. Alle wurden später von Schatzsuchenden geplündert.



















