Via Claudia Augusta, Etappe 18: Von Algund nach Nals
Tag 3 / 18.06.2025
Alle Wäsche trocken! Als ich loslaufe, ist es noch halbwegs kühl, aber bereits keine Wolke am Himmel. Noch in Algund geht es über die Etsch auf die andere Tal- / Bergseite.
Fast die ganze Strecke verläuft neben / auf Waalen, zum Glück auch unter Bäumen. Öffentliche Toiletten und jede Menge Menschen aller Altersklassen inklusive, die Teilstücke sind mit dem Auto zu erreichen. Ich nutze die Gelegenheit und mache bei einem großen Glas Buttermilch Pause im Restaurant “Waalrast”.
Der Blick ins Tal fällt zunächst auf Meran, später ist Bozen am Horizont zu sehen. Zum Schloß Lebenberg steige ich auf, es kann aber nur mit Führung besichtigt werden.
In Lana laufe ich an vielen alten Villen vorbei, Reste aus der Zeit, als der Ort Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie war. Berühmt ist der schwarze Altar der St. Johannes Nepomuk Kirche.
Die Hitze schafft mich, ich bin froh über jedes bisschen Schatten. Hier sind es zur Abwechslung Kiwi-Ranken. Sehr schön auch das Hinweis-Schild zur Margarethen-Kirche - inklusive QR-Code zur virtuellen Besichtigung!
Hinter Lana bin ich wieder alleine unterwegs…
Der Weg hinunter nach Nals ist wieder sehr steil und dann muss ich noch durch den ganzen Ort… Ziemlich tot komme ich im Hotel an und habe gar keine Lust auf Schwimmbad. Abendessen gibt es draußen auf der Terrasse, neben mir liegt eine Katze auf der Mauer und auf den Leinen für die Sonnensegel sitzen Schwalben.
Mein Zimmer hat einen Balkon, ich wasche wieder…

















