Chichén Itzá
Tag 2 / 15.02.2026
Die UNESCO erklärte Chichén Itzá 1988 zum Welterbe. Trotzdem ist ein Teil des Geländes noch immer in privater Nutzung, auch unser Hotel. Man sieht den Gebäuden an, dass sie früher eine Hazienda waren.
Chichén Itzá
Der Name stammt von den Itzá, die hier gelebt haben - gegründet haben sie die Stadt nicht. Mit einigen Stopps für Erklärungen durch unseren Guide laufen wir etwa vier Stunden durch die für Touristen zugänglichen Teile, besiedelt waren bis zu 15 km².
Es ist Sonntag, der Besuch für Mexikaner kostenfrei und entsprechend voll ist es - Bilder ohne Menschen gelingen, weil wir sehr früh vor Ort sind. Auch hier nannten die Spanier das größte Gebäude “Schloss”, jetzt wird es als “Pyramide des Kukulcán” bezeichnet und ist das erste Gebäude, das man nach dem Betreten des Geländes sieht. Es ist umgeben von einer riesigen Freifläche. Teile der Gebäude von Chichén Itzá sind restauriert, vieles nur vom Bewuchs der Jahrhunderte seit Aufgabe der Stadt befreit. Und noch mehr nicht mal das.
Dieser Ballspielplatz ist der größte von wenigstens 25, die inzwischen auf dem Gelände lokalisiert wurden. An einem der vielen Verkaufsstände für Touristen-Nippes dürfen wir einen Ball in die Hand nehmen. Anschließend geht es im Strom der Touristen zum “Cenote Sagrado”. Neben unserem Weg sind im Wald Reste der ursprünglichen Straße zu erkennen.
Wir laufen zurück zum großen Platz und am Kriegertempel vorbei in einen Teil Chichén Itzás mit Gebäuden in einem ganz anderen Baustil. Leider ist der Schneckenturm / die Wendeltreppe im Inneren des Observatoriums nicht zu besichtigen.
Die Maya errichteten dreieckige Gewölbe. Die bleiben stehen, falls ein Stein herausfällt.
Cenote Yokdzonot und Mérida
Wir sind alle erschlagen von so viel Steinen… Mittagessen gibt es in der nächsten Stadt und dann eine Runde Entspannung beim Schwimmen im Cenote, herrlich!
Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir Mérida. Unser Fahrer fährt tanken, wir bummeln kurz über den zentralen Platz und werfen einen Blick in die Kathedrale. Sie wurde errichtet aus Steinen der zuvor zerstörten Tempel der Maya, die an dieser Stelle siedelten. Unser Quartier erreichen wir im Dunkeln, zum Abendessen gibt es unter anderem Salat mit Nopales = Kaktusblätter. Die Vogelspinne sitzt auf dem Boden vor dem Restaurant.





























